Bereits die Indianer wussten, wo Rauch ist, da ist auch Feuer. Nicht immer ist ein Feuer aber durch Rauch sichtbar. Etwa bei einem Küchenbrand kann es vorkommen, dass im Bereich des Dampfabzuges gefährliche Glutnester bestehen bleiben, die später zu einem erneuten aufflammen des Brandes führen können. Spezielle Wärmebildkameras zeigen der Feuerwehr deshalb, an welcher Stelle welche Temperaturen herrschen.

Eine Wärmebildkamera empfängt Infrarotstrahlung von einem Objekt und kann diese in einem Bild grafisch darstellen.

Besonders wertvoll sind die Wärmebildkameras bei Atemschutz-Einsätzen. Trotz Rauch können mit den Wärmebildkameras in kurzer Zeit Personen oder beispielsweise durch den Brand erwärmte und somit gefährliche Gasflaschen aufgespürt werden. Dieses technische Hilfsmittel ist enorm wichtig für die Feuerwehr und nicht mehr wegzudenken. Die Stützpunktfeuerwehr Opfikon verfügt über zwei solcher Wärmebildkameras.