Haben Sie gewusst, dass im Stadtgebiet von Opfikon 445 dieser teils bunt bemalten Figuren ihren Dienst versehen? Die Rede ist hier von den Hydranten, die aber keinesfalls willkürlich am Strassenrand platziert worden sind. Für den Standort der ca. 3800 Fr. teuren Wasserspender gibt es nämlich genau reglementierte Vorschriften. So muss bei industriellen Bauten im Umkreis von 60 Metern, bei Wohngebäuden im Umkreis von 80 Metern ein Hydrant stehen, ein Zweiter muss in nützlicher Distanz erreichbar sein. Den genauen Platz bekommt der Hydrant jedoch vom Feuerwehrkommandanten, einem Vertreter der Gebäudeversicherung und dem Brunnenmeister. Hat der Hydrant die Aufgabe für Löschzwecke zur Verfügung zu stehen, werden diese von der Gebäudeversicherung subventioniert. Die Hydranten werden aber nicht nur von der Feuerwehr zum Löschen genutzt, sie dienen dem Wasserwerk auch für Noteinspeisungen bei allfälligen Wasserrohrbrüchen. In der Stadt Opfikon ist die Feuerwehr in der komfortablen Lage, dass an den meisten Standorten der Wasserdruck genügend ist, um direkt ab dem Hydranten löschen zu können. Während der statische Druck in Glattbrugg ca. 6 Bar beträgt, muss man sich im Opfikoner Dorfkern wegen des Höhenunterschiedes mit nur gerade ca. 3,8 Bar begnügen was den Einsatz einer Motorspritze oder Pumpe erforderlich macht.