In unserem Leben ist das Gas wegen seiner Vorzüge gegenüber anderen fossilen Brennstoffen zu einem ständigen Begleiter geworden. Wir begegnen ihm täglich beim Kochen, beim Heizen unserer Wohnungen, an unserer Arbeitsstelle, beim grillieren und sogar beim anzünden einer Zigarette. Trotz all den Vorteilen die Gas zu haben scheint, berichten die Medien immer wieder von Unglücksfällen im Zusammenhang mit Gas. Wie gefährlich ist denn Gas als Energiespender? Gas ist in zwei Kategorien einzustufen – da gibt es auf der einen Seite das Erdgas, welches leichter ist als Luft und im Falle einer Undichtheit nach oben wegzieht und sich verflüchtigt, wenn die Situation gegeben ist. Flüssiggas hingegen ist schwerer als Luft und sammelt sich an der tiefsten Stelle, das heißt, dass sich ausströmendes Flüssiggas im Keller sammelt und bei etwaiger Funkenbildung entzündet, auch wenn die Wohnung im Obergeschoss gut durchlüftet ist. Eine undichte Gasleitung galt als Ursache für die Explosion dieses Wohnhauses. Eines ist jedoch bei beiden Gastypen unbedingt notwendig und erforderlich – eine regelmäßige Überprüfung und Wartung durch einen Fachmann. Eine beschädigte oder schlecht angebrachte Dichtung könnte fatale Folgen nach sich ziehen und im schlimmsten Fall zu einer Explosion führen. Bei den jüngsten Vorfällen mit Gas stellte sich heraus, dass keineswegs beim Gas die Ursache gefunden wurde. Der Auslöser für einen Unfall war meist unsachgemäße Bedienung, menschliches Versagen oder „nicht“ gewartete Anlagen.